Studie: Die Energie­wirtschaft und ihre kommu­nikativen Heraus­forderungen

Die Energiewirtschaft steht im Fokus der Öffentlichkeit. Kommunikator*innen und Marketing-Teams bei Energie­dienstleistern, Netzbetreibern und Verbänden sind in diesen Zeiten enorm gefordert.

Welche Herausforderungen stehen ganz oben auf der Agenda? Wie können Sie gemeistert werden? Welche Rolle spielen das Newsroom-Modell und agile Methoden? Diese und weitere Fragen haben wir mit elf Fach- und Führungskräften aus Kommunikation und Marketing erörtert und auf 40 Seiten aufbereitet.

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Verständnis und Rückhalt für Energiewende erzeugen

... war mit Abstand die häufigste Antwort auf die Frage nach der größten Herausforderung für das Marketing und die Unternehmens­kommunikation

Wie verbreitet ist das Newsroom-Modell?

Die Mehrheit der Befragten betreibt einen Corporate Newsroom oder führt ihn gerade ein. Die Konzepte variieren von Organisation zu Organisation.

Zustand der digitalen Infrastruktur für die Kollaboration

Corona versetzte der Digitalisierung in vielen Bereichen einen Schub. Viele sehen Luft nach oben und leiten entsprechende Maßnahmen ein.

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Hintergrund und Aufbau der Studie

Was, wer und warum

Nur wer die Hürden genau kennt, kann sie auch überwinden. Daher haben wir in einer qualitativen Befragung von 11 Fach- und Führungskräften aus Marketing, Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit ermittelt, welche Herausforderungen auf strategischer, organisatorischer und operativer Ebene ganz oben auf der Agenda der Kommunikationsdisziplinen im Energiesektor stehen.
 
Welche Hebel müssen für eine erfolgreiche Kommunikation in Bewegung gesetzt werden? Wie gut arbeiten die verschiedenen Kommunikationsdisziplinen zusammen? Sind Organisationsmodelle wie der Corporate Newsroom oder agile Methoden im Einsatz?
 
Vertreten sind zwei der „großen Vier“, regionale Energiedienstleister verschiedener Größen, ein Ökostromanbieter, ein Netzwerk kommunaler Energie- und Wasserdienstleister, ein Schweizer Stadtwerk, ein Übertragungsnetzbetreiber und ein Verband.
 

An der Studie teilgenommen haben:

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Branchenweite Herausforderungen

Verständnis und Rückhalt für die Energiewende erzeugen 

Bei der Frage nach der branchenweit größten Herausforderung für Marketing- und Kommunikations­abteilungen ergab sich ein einheitliches Bild. Ganze sieben von elf Interviewten gaben als wichtigste Aufgabe an, durch Informationen, Er- und Aufklärung in der breiten Öffentlichkeit ein Verständnis für die Energiewende zu schaffen.

Darüber hinaus haben wir die Interview­partner*innen auch nach den wichtigsten Aufgaben in ihrem persönlichen Arbeitsalltag gefragt. Die Antworten reichten von knappen Ressourcen über daten­getriebenes Arbeiten bis hin zu Hasskommentaren auf den eigenen Social-Media-Kanälen.

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Den Rückhalt für die Energiewende kann nicht nur ein einzelnes Unternehmen allein herstellen. Es bedarf eines Schulterschlusses mit anderen Unternehmen und mit der Politik. Dazu gehört auch, dass wir ehrlich und transparent aufzeigen, was möglich ist, was nötig ist und wo eventuell die Stolpersteine liegen.

Wir müssen ein Verständnis für die Energiewende und ihre Folgen schaffen. Bald werden die letzten Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet, und das bleibt nicht ohne Folgen. In diesem Diskurs stehen auch wir in der Verantwortung, den Boden dafür zu bereiten, dass die Energiewende auf Verständnis stößt.

Ich wünsche mir einen holistischen Ansatz, nach dem sich Marketing und Kommunikation ganzheitlich ergänzen. Die Kund*innen interessiert es nicht, welche Abteilung einen Inhalt produziert hat. Die Botschaften müssen daher aus einem Guss stammen.

Ein Blick in die Studie

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